Die Reichweiten-Gewinner sind: Twitter, LinkedIn & Pinterest

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Ich war fleißig und habe wieder die compete.com Reichweiten der Social Networks in den USA aufgearbeitet. Der Gesamtmarkt ist 2014 um knapp 15 Prozent gewachsen. Dabei gibt es drei eindeutige Gewinner. Twitter legte sagenhafte 77 Prozent zu, das Business-Netzwerk LinkedIn immerhin 45 Prozent. Mein Liebling Pinterest wuchs im Verlauf der vergangenen 12 Monate  um 41 Prozent. Twitter verpasste mit 79 Millionen Nutzern nur ganz knapp die 80 Millionen. Der Kurznachrichtendienst hat damit bald halb so viele Nutzer wie der Überflieger Facebook. Bei dem Mega-Netzwerk tut sich seit zwei Jahren kaum noch etwas. Seit im Juli 2012 die Marke von 160 Millionen Nutzern geknackt wurde, sind die Bewegungen nur graduell. Mal geht es etwas hoch, dann wieder etwas runter. Die 170 Millionen werden nicht erreicht. Der Markt ist absolut gesättigt. Zuwächse ließen sich nur noch über Diversifikation bzw. Zukäufe erzielen. Instagram kratzte mit 39 Millionen monatlichen Nutzer auch schon knapp an der 40 Millionen-Marke.

Wenn Sie die Entwicklung in der folgenden Abbildung anschauen, ist das nicht so ganz übersichtlich. Deutlich wird allerdings, dass MySpace der Verlierer des Jahres ist. Während sich das Netzwerk 2013 erfreulich entwickelte, zeigt die Tendenz jetzt klar in den Keller.

Reichweiten Social Networks USA 2014
Reichweiten Social Networks USA 2014

Reichweitengewinner Twitter

Spannender wird es, wenn man den Zeitschnitt länger wählt und die Zahl der Networks reduziert. Pinterest entwickelt sich – mit ganz wenigen Pausen – positiv und erreicht in drei Jahren 50.000.000 Nutzer pro Monat in den USA. Bei Google+ verläuft der Prozess sehr viel uneinheitlicher. Es gibt erhebliche Schwankungen. Der Konzern muss wohl erhebliche Anstrengungen unternehmen, um vor LinkedIn und Pinterest zu landen. Twitter wurde zwischenzeitlich überholt. Twitter kennt nach langer Zeit des Dümpelns seit einem Jahr nur noch den Weg nach oben. Wenn ich es richtig einschätze, haben wir diesen Erfolg in Deutschland bisher noch nicht wirklich wahrgenommen.

Reichweiten Social Networks USA 2011-2014
Reichweiten Social Networks USA 2011-2014

Wer die Zahlen noch ein wenig näher analysieren möchte. Hier liegt das Drive-Dokument.

Referrals – Platzhisch Facebook führt und baut Position aus

Es ist eigenartig. Im vergangenen Quartal II/2014 sanken die Marktanteile aller anderen Social Networks hinsichtlich ihrer Referral-Leistung – Facebook legte zu. Der Markführer gewann über 10% Marktanteil. Die Wettbewerber Twitter, Pinterest und Reddit erleiden Rückgänge von unter 20 %. Damit sollten sie zufrieden sein. Einst ruhmreiche Verfolger wie StrumbleUpon geht die Luft aus. Noch im März lag der Marktanteil bei 0,99%, im Juni bei 0,60%. Das ist ein Verlust von knapp 40%.

Social Media Traffic Referrals Juli 2013 bis Juni 2014
Social Media Traffic Referrals Juli 2013 bis Juni 2014

Es scheint, als ob nur Facebook, Pinterest und Twitter eine relevante Rolle bei den Referrals spielen.  Sie haben alle einen Marktanteil von über einem Prozent der generierten Referrals bei den untersuchten Websites. Shareaholic untersuchte im Rahmen seiner Studie mehr als 200.000 Websites mit zusammen über 250 Millionen Besuchern (pro Monat). Das muss nicht repräsentativ sein. Es ist keine Zufallsstichprobe. Dennoch ist davon auszugehen, dass die Anteile verhältnismäßig realistisch wiedergegeben werden.

Veränderungen des Feeds und Reichweitenausbau Ursache für Gewinne bei Referrals

Auch im Jahresvergleich ist die Lage nicht viel anders. Facebook wächst bei den Referrals um 150%. Aus meiner Sicht sind die Veränderungen im Feed ursächlich. Die Bilder werden bei geteiltem Content erheblich größer dargestellt und es gibt Werbung mit großflächigen Visuals im Feed. Die Nutzung von Facebook veränderte sich vergangenen Jahr kaum. Bei Pinterest ist der Zuwachs der Leistung um knapp 70% auf die gestiegene Nutzung sowie die Anreicherung des Feed um zusätzliche Pins zurückzuführen. Nachdenklich stimmt allerdings die Tatsache, dass Twitter nicht vom Fleck kommt. Die Nutzung scheint nicht mehr zu steigen. Bei den Zuleitungen gab es eine Einbuße von knapp 20%. Es ist wohl ein Medium, das bei den Medienmachern Relevanz hat, beim Durchschnitts-Internetnutzer spielt es kaum eine Rolle.

USA: Social Media Reichweiten stabil

Die Social Media Reichweiten in den USA ist entsprechend der compete.com Reichweiten weitgehend stabil. Eigentlich sollte man sagen, dass seit April in den USA nichts mehr wirklich heftiges passiert ist – sieht man von dem gewaltigen Satz von MySpace ab. In der Darstellung hab ich geglättete Kurven benutzt, was dazu führt, dass MySpace wieder leicht sinkt. Dem ist nicht so – die Reichweite bleibt praktisch identisch – mit einem Zuwachs von unter einem Prozent.

compete.com Reichweiten Social Networks USA September 2013
compete.com Reichweiten Social Networks USA September 2013

Der Sinkflug von Twitter scheint beendet zu sein. Instagram, Flickr & Co. machen keinen Satz mehr nach oben. Die größte Steigerung im Monatsvergleich legt Pinterest hin – 1,42%.  Ansonsten dürfen sich Twitter, MySpace und Facebook über einen Reichweitenzuwachs von unter einem Prozentpunkt freuen. Alle anderen verlieren leicht – Photobucket mit 11,1% am stärksten.

Im Jahresvergleich  sieht es für MySpace mit 130,59% und Instagram mit 117,33% Zuwachs am besten aus. LinkedIn legt über 60 Prozent zu und Pinterest knapp 20 Prozent. Photobucket ist auf dem absteigenden Ast mit einem Verlust eines Viertels der Reichweite.

Über Facebook braucht man für die USA kaum noch zu berichten. Es liegt stabil über 160 Millionen Nutzern, mal geht es etwas höher mal etwas runter.

Jetzt pinnen, später lesen – Rich Pins für Artikel. Was Blogger und Verlage beachten sollen

Pinterest scheint in den heißen Herbst einsteigen zu wollen. Nachdem es seit Mai relativ ruhig war und nur an manchem Wochenende marginale Veränderungen eingebaut wurden, geht es jetzt Schlag auf Schlag. Letzte Woche wurde die Einführung von Werbung angekündigt und jetzt „Rich Pins“ für Artikel. Diese funktionieren tatsächlich ganz ähnlich wie die Rich Pins für Produkte oder Rezepte. Auf der Developer-Website findet sich die entsprechende Anleitung.

Pinterest Artikel Rich Pins

 

Die Artikel Rich Pins können dazu benutzt werden, Artikel zu Pinnen und später auf Pinterest zumindest den Anlauftext zu lesen. Angenehm ist das schon – bisher wurden viele Artikel gepinnt. Man musste jedoch die Website des Anbieters aufsuchen, um den Inhalt zu lesen. Das soll in Zukunft nicht mehr zwingend notwendig sein. Die Anbieter müssen hierzu ihre Seiten lediglich OpenGraph- oder Schema.org-Meta-Tags in ihre Seiten einfügen und schon werden die Pins, um den darin angegeben Text ergänzt. In den meisten Fällen dürfte das der Anlauftext sein – also etwa der in Zeitungen fest gedruckte Text am Anfang eines Artikels.

Gesteuerte Übergabe der Inhalte

Die Anbieter haben es selbst in der Hand wieviel Inhalt als Teaser direkt auf Pinterest angezeigt wird. Eigentlich eine gute Einrichtung. Ob dies deutsche Verleger verstehen werden? Man könnte ja sagen, dass es ausreichend ist die Tags wegzulassen, dann besteht ja keine Gefahr. So einfach wäre das dann ja doch wieder nicht. Vielleicht wie ein Anbieter ja mittels OpenGraph an Betreiber XY übergeben, aber ausgerechnet nicht an Pinterest. Genau das scheint das Bildernetzwerk geahnt zu haben. Es gibt einen Opt-out. Man muss einfcah nur den folgenden Tag einbinden und schon wird nichts mehr übernommen:

<meta name="pinterest-rich-pin" content="false" />

Gut oder schlecht?

Eigentlich sollte man ruhig einen Anlauftext in die Pins einbinden. Alleine die Überschrift des Artikels kann meist schon viele Referrals bewirken – wenn noch mehr Inhalt da ist wahrscheinlich noch mehr. Verlage sollten also testen, wie sie die kostenlosen Traffic-Bringer am besten einsetzten.

 

MySpace verdoppelt Reichweite im August – das Social Network der Zukunft?

So langsam glaube ich, dass MySpace das einzige Social Network ist, das Facebook gefährlich werden kann. Das Netzwerk hat jetzt schon den zweiten Monat nacheinander seine Reichweite in den USA verdoppeln können. Es liegt jetzt auf Platz 2 der Social Networks in den USA – und das mit Musik! Das belegen die Zahlen von compete.com.

Um so erstaunlicher ist das, weil alle anderen Networks im August Einbußen bzw. nur Zugewinne von unter einem Prozent aufweisen konnten. OK – der August ist ein Urlaubsmonat. Im Halbjahresvergleich haben neben MySpace nur LinkedIn, Flickr und Instagram mehr als zehn Prozent zugelegt. MySpace überflügelt alle mit stattlichen 225% – von 13 auf knapp 42 Millionen Nutzer!

Ich bin gespannt, ob compete.com die Werte so lässt oder noch korrigiert. Eine Pressemitteilung dazu hat das Unternehmen noch nicht verschickt.

Reichweiten Social Networks USA
Reichweiten Social Networks USA

Der Facebook News Feed – Implikationen?

Während der vergangenen Tage konnte man einiges zum Facebook News Feed und der Ablösung des „Edge Rank“ lesen. Unterschwellig konnte man schon eine gewisse Angst in manchen Beiträgen spüren: Muss man sein Verhalten ändern? Wird vielleicht die langfristig abgestimmte Facebook Content-Strategie auf den Kopf gestellt?

Aus meiner Sicht wählt Phillipp Roth von allfacebook.de eine passende Überschrift: „Qualitätsoffensive im Newsfeed„. Es geht Facebook darum, den Feed für die Nutzer möglichst attraktiv zu gestalten. Nur wenn dem so ist, bleibt die Nutzung auf einem hohen Niveau.

Jetzt (am 27. August 2013) kamen auch noch neue Gewinnspiel-Richtlinien dazu, die den Feed betreffen – auffällig.

Relevanzfilter notwendig

Facebook braucht Relevanzfilter, so wie Google diese für seine Result Pages benötigt. Es müssen Relevanzstrukturen geschaffen werden, die den Nutzern logisch erscheinen und einen spannenden Feed hervorbringen. Durch die bisher genutzte einfache Filterung wurden Bilder bevorzugt und Postings, die schnell viel Engagement hervorbringen. Das führte einerseits zu einer gewissen Homogenisierung im Feed, andererseits wird das Werbeumfeld dadurch weniger attraktiv.

Ein Handlungszwang entstand: Wenn es einfach ist, einem Posting eine hohe Reichweite zu verschaffen, dann machen das Unternehmen und Agenturen so. Wenn es unkompliziert ist, eine hohe Position auf einer SERP zu bekommen, dann machen Unternehmen das einfach so. Facebook ist an dieser Stelle ebenso wie Google ein ökonomisch denkendes Unternehmen. Es  kann diese Position im Feed nicht über ganz einfache Mechanismen erreichbar werden lassen – der Feed muss auch Werbeschaltungen provozieren. Gleichzeitig muss er für die Nutzer attraktiv sein, so dass die Nutzungsintensität mindestens gleich bleibt.

Facebook In Feed-Werbung
Facebook In Feed-Werbung

Die Frage, die sich Unternehmen stellen werden: Was müssen wir jetzt tun? Auch hier hat allfacebook.de die (fast) richtige Antwort:

Es ändert sich für Unternehmen eigentlich rein gar nichts. Wer “gute” Inhalte produziert, erreicht mehr Fans. Wer “irrelevante” Inhalte produziert, erreicht nicht so viele Fans.

Kurzfristig stimmt das auf jeden Fall. Mittelfristig muss natürlich analysiert werden, welche Faktoren es nun wirklich sind, die dafür sorgen, dass ein Beitrag eine hohe Reichweite und hohes Engagement erzielt. Hierfür sind die von Facebook genannten Faktoren natürlich hilfreich:

  • Is this timely and relevant content?
  • Is this content from a source you would trust?
  • Would you share it with friends or recommend it to others?
  • Is the content genuinely interesting to you or is it trying to game News Feed distribution? (e.g., asking for people to like the content)
  • Would you call this a low quality post or meme?
  • Would you complain about seeing this content in your News Feed?

Wie der Feed genau funktioniert, wird Facebook sicher nicht verraten. Während beim Edge Rank wenig gesagt wurde und deshalb die Verwirrung groß war, scheint es beim neuen Verfahren umgekehrt zu sein: Die Verwirrung ist groß, weil viele Faktoren genannt werden und man weiß nicht so genau, welche nun wirklich wichtig sind. BTW – es sind natürlich nicht 100.000, wie verschiedentlich berichtet wurde. Das können nur Ausprägungen und nicht Parameter sein. Mindestens einer davon wird Gewinnspiele betreffen.

Veränderungen im Feed prüfen

Man wird zweifellos innerhalb der kommenden Wochen Veränderungen im Feed erkennen und möglicherweise Content-Formate bzw. Vorgehensweisen anpassen müssen. Und – daran soll wahrscheinlich aus Facebooks Sicht kein Weg vorbeiführen – man wird als Betreiber von Pages mehr Geld für Werbung ausgeben müssen. Lohnend erscheinen da vor allem Gewinnspiele. Natürlich muss Facebook die Gewinnspiel-Richtlinie lockern, damit es eine Objektklassen gibt, die Unternehmen gerne bewerben. Seinen wir also gespannt!

Sommerentwicklungen? Social Network-Reichweiten in den USA

So alle zwei bis drei Monate sehe ich mir die Reichweiten der Social Networks in den USA an – damit meine ich die Unique Visitors, die compete.com ausweist. Dabei gibt es eigentlich selten wirkliche Überraschungen. Zuletzt hab ich geschaut, was mit den Zukäufen von Marissa Mayer so passiert – bzw. nach dem Relaunch von Flickr (grüne Linie in der folgenden Abbildung).

Reichweiten Social Networks USA (Quelle: compete.com)
Reichweiten Social Networks USA (Quelle: compete.com)

Nachdem es für Flickr anfangs nicht gut aussah und der Relaunch nicht anzuschlagen schien, hat die Fotoplattform in den vergangenen beiden Monaten rund 13% zugelegt. Alleine auf die Urlaubszeit auf der Nordhalbkugel sollte das nicht zurückzuführen sein. Der Zuwachs ist bedeutend stärker als bei Instagram.

Bei Pinterest und Google+ ist nicht viel passiert. Beide halten sich wacker mit über 30 Millionen Unique Usern.

Stürzt Twitter ab?

Ach ja – wenn Sie Facebook in der Abbildung vermissen – das Supernetzwerk schwebt seit langer Zeit beständig über allem – mit derzeit etwas über 163 Millionen Nutzern monatlich. Nachdenken sollte man allerdings über Twitter. Mit einem Verlust von 13% Reichweite in den vergangenen sechs Monaten sieht es nicht gut aus. Es mag ja sein, dass Twitter mit anderen Applikationen genutzt wird als direkt auf der Website – dafür würden Belege benötigt. So wie es gerade ausschaut, scheint die Reichweite stetig zu schwinden. Wenn sich die Entwicklung so fortsetzt, liegt der Microblogging-Dienst noch vor Weihnachten hinter Google+ und Pinterest.

Den Vogel abgeschossen hat MySpace im Juli: Mit einem Anstieg von 115% im Monatsverlauf scheint ein Aufschließen in die zweite Reihe der Social Networks plötzlich wieder möglich.

Das Pinterest Buch: Ein Guide für visuelles Social-Media-Marketing

Darum geht es im Pinterest Buch:

  • Bilder im Netz sammeln, sortieren und wiederfinden
  • Zahlreiche Tipps für attraktive Boards und nützliche Zusatztools
  • Vom Social Bookmarking zum visuellen Social-Media-Marketing für Unternehmen

Aus dem Inhalt des Pinterest Buchs

  • Was ist Pinterest?
  • Warum Pinterest?
  • Die Einrichtung des Accounts
  • Wie funktioniert Pinnen?
  • Mobilgeräte und Pinterest
  • Die eigene Website vorbereiten
  • Fans finden & Pins verbreiten
  • Pinterest-Analytics
  • Werkzeuge

Im Slideshare-Dokument findet Ihr das vollständige Inhaltsverzeichnis. Hier nur noch der Klappentext zur kurzen Übersicht:

Pinterest gehört zu den Online-Überfliegern der letzten Jahre – wie bei keinem anderen Netzwerk hat man hier verstanden, dass „social“ und „visuell“ gemeinsam zum Erfolg führen.
Ich zeige in diesem Buch, was Pinterest so erfolgreich macht und erkläre die wichtigsten Punkte für den Einstieg: Wie richte ich ein attraktives Board ein? Wie pinne, repinne, like und kommentiere ich erfolgreich? Was kann ich machen, um mehr Follower zu finden? Und wie funktioniert das Pinterest Bookmarklet? Das alles wird ausführlich beantwortet und mit praktischen Beispielen veranschaulicht.
Zudem gehe ich darauf ein, warum Pinterest nicht nur privat Spaß macht, sondern auch erfolgreich für eigene Projekte und im Unternehmen eingesetzt werden kann. Er zeigt, wie Sie die eigene Website für Pins aufbereiten, Pinterest in Ihren Social-Marketing-Mix integrieren und einen soliden Workflow erstellen können. Zusätzlich geht er detailliert auf passende Analytics-Tools ein, mit denen Sie Ihre Darstellung auf Pinterest optimieren können.
Zahlreiche Tipps zu nützlichen Zusatztools und Widgets runden das Buch ab.

Pinterest: Ein Guide für visuelles Social-Media-Marketing (mitp Anwendungen) bei Amazon kaufen:

Bei Google

Rezensionen:

Goldbach Interactive – Social Media Monitoring Tool Report 2013

Es ist nicht meine Art, fremden Content auf meinem Blog zu platzieren. Hier halte ich es ausnahmsweise für angebracht. Goldbach Interactive hat sich wieder die Arbeit gemacht und superviele Monitoring Tools angeschaut.

Auch wenn ich zu einigen Ergebnissen meine eigene Meinung habe und für diskussionswürdig halte, sollte man sich schon anschauen was Goldbach so gemacht hat.

Mit dem Klick auf die Infografik gelangt man zu Goldbach.

Infografik Social Media Monitoring Toolreport 2013, Goldbach Interactive (Switzerland) AG

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Reichweiten-Entwicklung Social Networks in den USA: Pinterest und Instagram wachsen kontinuierlich

Ich habe mir mal wieder die compete.com Zahlen für die Social Networks in den USA angeschaut. Facebook läuft stabil zwischen 155 und 165 Millionen Nutzern – man muss eigentlich nicht mehr wirklich danach schauen. Die Sättigung scheint erreicht. Es fragt sich nur, ob es ein anderes Netzwerk geben wird, das Facebook die Nutzer streitig macht.

Visuelle Plattformen legen am stärksten zu

Pinterest ist die größte Erfolgsgeschichte eines Social Network aus den USA in den vergangenen vier oder fünf Jahren. Seit dem Sommer 2011 hat sich die damals kaum wahrnehmbare Nutzerschaft auf monatlich knapp 35 Millionen Unique Visitors in den USA ausgeweitet. Dort werden noch immer etwa drei Viertel des Traffic generiert. Dabei ist der überwiegende Teil der Nutzer weiblich – etwa zwei Drittel.

Reichweitenentwicklung Social Networks USA

In der Abbildung kann man sehr gut sehen, wie stark Pinterest bei den monatlichen Nutzern zugelegt hat. Nur Google+ hat auf ein ähnliches Niveau zugelegt, hat allerdings mit Google eine ganz andere Potenz im Rücken. Beide lagen im April 2013 bei etwa 35 Millionen Nutzern. Ein anderes Netzwerk, das auch auf Bildern basiert, ist während des Zeitraums ähnlich gewachsen: Instagram.

Dabei ist die Sache auch wieder etwas anders gelagert: Instagram wurde zunächst als iOS App gelauncht. Als im April 2012 die Android App dazu kam und die Bilder auch über das Web zugänglich wurden, hatte die Plattform bereits 30 Millionen registrierte Nutzer. Dann ging es beständig aber nicht zu steil bergauf, bis im Februar 2013 der Kauf durch Facebook stattfand und ein Satz von knapp zehn Millionen zusätzlichen monatlichen Unique Unsern innerhalb von zwei Monaten hinzugewonnen wurde.

Was wird aus Flickr & Tumblr?

Es wird also klar, dass die neuen visuellen Plattformen zugelegt haben. Dagegen haben die beiden Fotoplattformen – Flickr und Photobucket – haben kräftig verloren. Bei Photobucket wird noch immer mit kleinen Bildchen gearbeitet, während Yahoo! versucht, den Rückgang durch eine komplett neue, ein wenig an Pinterest angelehnte Visualisierung umzukehren. Der Kauf des nicht wirklich abhebenden Tumblr scheint hier in Kombination gute Voraussetzungen zu schaffen, dennoch ist das gewaltige Wachstum von Pinterest, das noch dazu ohne mächtige Unterstützung bewerkstelligt wurde, beeindruckend.

Pinterest in Deutschland

Auch für den deutschen Sprachraum darf eine ähnlich starke Entwicklung erwartet werden, wenn Pinterest seine Aktivitäten entsprechend intensiviert. Nach meiner Einschätzung wird der Zuwachs etwas verhaltener ausfallen als in den USA, da der Grad an Öffentlichkeit mit dem Pinterest arbeitet, in Mitteleuropa nicht so üblich ist, wie auf der anderen Seite des Atlantik. Bei uns wird ein größerer Grad an Privatheit gewünscht.

Pinterest ist bisher vorwiegend im englischen und romanischen Sprachraum verbreitet. In Deutschland gibt es noch vergleichsweise wenige Nutzer. Es sollten wohl etwa eine Million sein. Die letzte mir zugängliche Zahl des DoubleClick AdPlanner lag bei 840.000. Leider kann man derzeit nicht sonderlich viel herausfinden. Allerdings wird beispielsweise bei ESPRIT kräftig gepinnt. Gestern waren es 422 Pins, die via Market gesetzt wurden.