Starkes Wachstum: Auf Google+ wurden sehr viel mehr Links geteilt als noch im Januar 2012 – Zunahme 788%

Searchmetrics hat vergangene Woche seine Studie / Whitepaper „SEO Ranking-Faktoren 2013“ veröffentlicht. Darin gibt es auf den Seiten 55 ff. einige interessante Zahlen zu Google+ und seinem Wachstum. Am spannendsten fand ich weniger die Tatsache, dass Searchmetrics prognostiziert, dass Google+ im Mai 2016 Facebook hinsichtlich der Shares überholen wird. Ich persönlich würde diese Prognose aufgrund der Regression nicht wagen.

Prozentuales Wachstum und absolute Anzahl von Facebook Shares vs PlusOnes
Prozentuales Wachstum und absolute Anzahl von Facebook Shares vs PlusOnes (Quelle: Searchmetrics.com)

Gewaltiges Wachstum bei den Google+ Shares

Viel wichtiger erscheint mir das Wachtum bei den Shares zu sein. Dies zeigt steil nach oben und ist viel höher als der Zuwachs der Nutzer im gleichen Zeitraum. Es ist kein zwingender Beweise hinsichtlich der Nutzungsintensität von Google+ – schließlich könnten die Links auch  mehr oder weniger automatisch verbreitet worden sein. Auf jeden Fall ist es ein recht deutlicher Hinweis darauf, dass die Plattform ernst genommen wird. Die Links spielen mittlerweile schon eine recht große Rolle als Ranking-Faktor im Rahmen der SEO.

Google+ Communities treiben Sharing-Aktivität an

Schaut man sich die Kurve etwas genauer an, so sieht man allerdings im Frühjahr dieses Jahres eine erheblich höhere Wachstumsrate als im vergangen Jahr.  Lassen Sie mich bitte vermuten, dass dieses Phänomen auf die Einführung der Communities zurückgeht.

Reichweitenentwicklung Oktober der Social Networks in den USA in einem Google Spreadsheed

Immer nur von der Entwicklung der Reichweiten alleine zu schreiben ist eigentlich langweilig. Im Oktober könnte man das mit zwei Sätzen beschreiben: Es ging grundsätzlich bergauf. Facebook bleibt im gegeben Rahmen und legt im Jahresvergleich um 5% zu – Printerest und Google+ jeweils knapp 7% im Monatsvergleich. Am stärksten hat LinkedIn gegenüber September zugelegt – über 14%.

Damit es ein wenig spannender wird, habe ich versucht es mit Google-Docs zu realisieren und die kleinen Spielereien, die dort möglich sind, hier ins Dokument einzubauen. Leider erlaubt mir dies WordPress nicht und löscht den Code. Deshalb gibt es hier nur den Screenshot:

Reichweitenentwicklung Social Networks USA in Google Docs (Datenquelle compete.com)
Reichweitenentwicklung Social Networks USA in Google Docs (Datenquelle compete.com)

Klar wird, dass Google+ und Pinterest sich auf dem aufsteigenden Ast befinden. Bei Twitter sieht es ebenso aus. Die drei Netzwerke scheinen – sieht man von LinkedIn ab – nun die zweite Reihe der Social Networks zu bilden. Alles was es sonst noch so gibt gehört schon der dritten Reihe an. Social Media tendieren also hin zur drei Klassen Gesellschaft. Wer Interesse hat, kann sich das detailliert im Google-Spreadsheed anschauen oder es als Excel downloaden und ein wenig damit spielen.

Funktional finde ich das Google-Doc hübsch. Auch wenn ich bei statistischen Daten ehr dickere Linien bevorzuge. Die hätte ich auch noch einstellen können und zwischen weiteren Stärken von 2, 4 oder 8 px wählen können.  Das ist nützlich und völlig ausreichend. Leider habe ich es nicht geschafft die Linienfarben anzupassen – aber man kann ja nicht alles haben.

Dafür hat man hinterher eine Abbildung mit Funktionalität. Die Werte der Linien werden in der Kopfzeile angezeigt, wenn man mit der Maus über die Linien fährt. Dann hat man auch noch die Möglichkeit in den Berichtszeitraum zu zoomen. Dafür gibt es feste Vorgaben im Kopf des Moduls. Flexibel kann man damit umgehen, wenn man dafür die Fußleiste benutzt.

Ich halte die Möglichkeiten der Google Docs für wirklich toll und würde mich freuen, wenn ich das Dokument nicht nur über einen Link in diesen Text einbinden könnte.

Hier kann man das Dokument und die Daten anschauen und die Daten herunterladen. 

Reichweitenentwicklung der Social Networks in den USA

Nun hab ich schon länger nicht mehr en detail auf die compete Zahlen geschaut und eine kleine Überraschung erlebt. Nicht nur die Tatsache, dass Pinterest die einzige Plattform war, die im September Reichweite (Unique Visitors) zulegen konnte und alle anderen verloren haben, hat mich überrascht.

Meine Prognosen hinsichtlich der Entwicklung von Pinterest aus dem Frühjahr treten nicht ein. Google+ wird trotz des kräftigen Wachstums von 128 Prozent im Verlauf der vergangenen 12 Monate nicht an Twitter vorbeiziehen, Pinterest auch nicht. Was man aber sagen kann: Es gibt eine stabile zweite Reihe von Netzwerken/Plattformen in den USA. Wirklich auf Facebook aufschließen können die allerdings nicht. Das Mega-Netzwerk wächst mit gemächlichen kapp 5 Prozent und lebt damit eigentlich ganz gut. Wirkliches Wachstum muss an anderer Stelle entstehen.

Ich will nicht langweilen und mit Zahlen jonglieren. Am deutlichsten wird das was passiert indem man die die Entwicklung von Twitter, Google+ und Pinterest in der folgenden Abbildung anschaut:

Reichweiten von Twitter, Google+ & Pinterest (Datenquelle: compete.com)
Reichweiten von Twitter, Google+ & Pinterest (Datenquelle: compete.com)

Twitter hält sich stabil mit einer sanften Wachstumstendenz. Pinterest ist das Netzwerk, das am stabilsten wächst – allerdings mit einem Wachstum von 43% im Verlauf der vergangenen 6 Monate nicht wirklich eine Gefahr für Facebook werden kann – dazu ist es zum komplementär – wenn diese Aussage einfach mal so erlaubt ist.

An Google+ wurden viele Erwartungen geknüpft. Es wurde viel und emotional diskutiert. Man hoffte auf einen Facebook-Killer oder eben nicht. Abgesehen davon, dass die Ausdrücke an sich schon albern sind, ist Google+ im Verlauf der vergangenen 6 Monate stärker gewachsen als Pinterest – knapp 50% – Twitter nur 7%. Man muss also weiter warten. Eines dürfte allerdings sicher sein: Die drei genannten Netzwerke sind zumindest vorläufig sicher platziert.

Wer die Daten von compete.com selbst noch anschauen möchte: Ich habe eine Excel-Datei mit den Daten des vergangenen Jahres erstellt und hoffe, dass mir Kantar Media nicht böse ist:

Compete Unique Visitors 9/11 bis 9/12

Social Networks legen im Mai in USA zu – MySpace überrascht, Pinterest stockt

  • MySpace: Monatsgewinner
  • Pinterest: leichter Rückgang
  • Facebook: Nutzung konstant
  • Google+: legt stark zu
  • Fotonetzwerke stabil

Fast alle Social Networks in den USA legten im Mai zu – nur Pinterest musste einen leichten Rückgang von unter zwei Prozent Unique Visitors hinnehmen. Ob man deshalb panisch reagieren muss – gerade aufgrund des gewaltigen Anstiegs der Nutzer im vergangenen Jahr ist eine Ermüdung mehr oder weniger natürlich und mit nahezu 20 Millionen Nutzer gehört es noch immer ganz stabil zur zweiten Reihe.

Die größte Überraschung kommt – wie schon im April – von MySpace. Der Network-Opa legt locker den größten Reichweitenzuwachs von allen Netzwerken hin. Unsere deutsche VZ-Gruppe würde sich über eine solche Wende freuen: Plus 14,15 Prozent binnen Monatsfrist.

Reichweitenentwicklung MySpace in den USA (Quelle: compete.com)
Reichweitenentwicklung MySpace in den USA (Quelle: compete.com)

Auch Google+ ist auch wieder gut dabei. Mit über 22 Millionen Nutzern und einem Zugewinn von 10,32 Prozent ist es sicher keine Geisterstadt. Es sieht alles nach einem langsamen, dafür aber stabilen Wachstum aus.

Stabil ist das Stichwort: Bei Facebook tut sich in den USA wirklich nichts mehr. Mit einer Zunahme der Nutzer um fünf Prozent im Jahresverlauf scheint die Wachstumsgrenze wirklich erreicht zu sein. Ob es da mal ein oder zwei Prozent rauf oder runter geht mag Analysten interessieren. Aus meiner Sicht wird es wohl mittelfristig bei einer Zahl von etwa 160 Millionen Nutzern in den USA bleiben. Twitter bleibt bei um die 40 Millionen Nutzer und LinkedIn wird es schwer haben, über 30 Millionen monatliche Nutzer zu kommen.

Unique Visitors USA Apr. 2012 May. 2012 Dev. Month Dev. Year
Facebook

154.573.438

156.977.704

1,56%

4,99%

Google+

20.201.117

22.285.516

10,32%

Twitter

39.878.977

42.278.067

6,02%

47,10%

Pinterest

19.744.958

19.379.864

-1,85%

2.657,91%

MySpace

21.579.107

23.881.721

14,15%

-22,44%

LinkedIn

25.719.853

26.345.894

2,43%

36,61%

Flickr

17.666.191

18.121.209

2,58%

-20,50%

Photobucket

15.870.750

15.923.483

0,33%

-21,21%

Quelle: compete.com

Stabilisiert haben sich auch die Fotonetzwerke. Nachdem sie im vergangenen Herbst einen starken Einbruch zu verzeichnen hatten, scheint sich die Entwicklung beruhigt zu haben.

Reichweiten-Entwicklung Social Networks USA: Facebook konstant, Google+ rückläufig

  • Facebook: Nutzung konstant
  • Google+: Nutzung leicht rückläufig
  • Pinterest: Zeit des gigantischen Zuwachses vorbei
  • MySpace: Wieder Reichweitenzuwachs

Am erstaunlichsten war diesen Monat, die Umstellung des Interfaces bei compete.com. Dort muss man sich inzwischen einloggen. Überraschen war auch die generelle Korrektur der Reichweitenwerte nach unten. Das betrifft auch die Vergangenheitswerte. Ich habe mir nicht die Mühe gemacht nachzurechnen – überschlägig wurden die Unique Visitors um weniger als fünf Prozent nach unten korrigiert. Da lässt sich verschmerzen.

Sehr viel spannendes passiert derzeit nicht. Hinsichtlich Pinterest muss man feststellen, dass entgegen anders lautender Meldungen die Reichweite noch immer zunimmt – nicht mehr so stark wie noch vor wenigen Monaten, aber immerhin noch um zwölf Prozent und damit stärker als die meisten anderen Netzwerke. Lediglich MySpace wächst einen Prozentpunkt stärker. Das ist die eigentliche Überraschung des April.

Reichweitenentwicklung Facebook in den USA (Quelle: compete.com)
Reichweitenentwicklung Facebook in den USA (Quelle: compete.com)

Bei Facebook steht der Börsengang an und in den USA tut sich bei der Reichweite wirklich nichts mehr. Der Zuwachs von knapp fünf Prozent im Verlauf der vergangenen zwölf Monate ist kaum der Rede wert. Die Nutzerzahl in den USA scheint ihre Wachstumsgrenze beinahe erreicht zu haben. Dafür wurde ja in Deutschland zugelegt.

Unique Visitors USA Mar. 2012 Apr. 2012 Dev. Month Dev. Year
Facebook

152.644.185

154.573.438

1,26%

4,78%

Google+

20.649.673

20.201.117

-2,17%

Twitter

38.925.611

39.878.977

2,45%

44,99%

Pinterest

17.611.059

19.744.958

12,11%

3.981,71%

MySpace

19.064.402

21.579.107

13,19%

-34,36%

LinkedIn

26.776.989

25.719.853

-3,95%

59,07%

Flickr

17.642.005

17.666.191

0,14%

-17,89%

Photobucket

16.626.603

15.870.750

-4,55%

-22,67%

Quelle: compete.com

Die Zahl der Unique Visitors bei Google+ ging leicht zurück, bei Twitter stieg sie leicht. Flickr scheint ein stabiles Publikum zu haben, seit einigen Monaten passiert wirklich nichts mehr. Die Nutzerzahl bleibt konstant, auch wenn im Jahresvergleich ein Rückgang zu verschmerzen ist.

Reichweiten-Entwicklung Social Networks USA: Im März keine großen Sprünge

  • Google+ und Twitter legen stärker zu als Pinterest
  • Twitter ist der absolute Monatsgewinner
  • LinkedIn: Professionelle Networks haben ihren Platz

Ist die Zeit der großen Sprünge vorbei? – Pinterest legte im März „nur“ um 12 Prozent zu. Das kennzeichnet den Wendepunkt in der durch wachsenden Anstieg der Nutzung gekennzeichneten Entwicklung.

Unique Visitors Pinterest USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Pinterest USA (Quelle: compete.com)

Man darf gespannt sein: Wird der Reichweitenzuwachs von Pinterest weiter schrumpfen? Letztlich war der fortgesetzte explosionsartige Anstieg der Nutzung auch nicht weiter möglich. Entgegen meiner Vermutung aus dem vergangenen Monat wurden Google+ und Flickr nicht überholt.

Prozentual ist die Reichweite von Google+ im März am stärksten gewachsen. Insgesamt erreichen Google+ und Twitter ihre bisher größte Reichweite. Auch LinkedIn gesellt sich zu diesem Club. Das Professional Network hat im Jahresverlauf um 60 Prozent zugelegt. Negative Einflüsse durch die Entwicklung anderer Networks sind nicht zu vermelden.

Unique Visitors USA Feb. 2012 Mar. 2012 Dev. abs. Dev. % / Month Dev. % / Year
Facebook

166.890.799

169.915.715

3.024.936

1,81%

20,73%

Google+

18.915.810

21.640.334

2.274.524

14,40%

Twitter

37.201.228

42.037.710

4.836.482

13,00%

35,53%

Pinterest

16.230.441

18.182.602

1.952.161

12,03%

4.861,42%

MySpace

17.735.003

19.103.494

1.368.491

7,72%

-51,51%

LinkedIn

26.186.887

28.103.480

1.916.603

7,32%

60,70%

Flickr

18.255.322

18.425.863

170.541

0,93%

-15,94%

Photobucket

16.458.895

17.051.898

593.003

3,60%

-21,01%

Quelle: compete.com

Auch die übrigen Plattformen erholen sich leicht – obwohl diese „Erholung“ zum großen Teil auf einen Monat mit zwei Tagen mehr als der Februar zurückzuführen ist. So sind die Zuwächse von Facebook, Flickr und Photobucket aus meiner Sicht keine wirklichen Gewinne. Der Zuwachs der Nutzung von Social Media stockte im März.

Nachfolgend noch die Abbildungen für die übrigen im Beitrag genannten Networks.

Unique Visitors Facebook USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Facebook USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Google+ USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Google+ USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Twitter USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Twitter USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors MySpace USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors MySpace USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Twitter USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Twitter USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Flickr USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Flickr USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Photobucket USA (Quelle: compete.com)
Unique Visitors Photobucket USA (Quelle: compete.com)

Nutzung des Internet an Notebooks und Desktop-Computern geht durch Smartphones zurück

In Europa und Japan ja, in den USA nein. Das zeigt zumindest eine Google Studie, die von IpsosCT (Deutschland) durchgeführt wurde. In Deutschland nutzen innerhalb nur eines halben Jahres 7,5 Prozent der Smartphone-Besitzer ihren PC oder ihr Notebook täglich.

Google-Studie zur Smartphone-Nutzung in den USA, UK, Frankreich, Deutschland & Japan

In den USA, UK, Frankreich, Deutschland und Japan wurden jeweils 2.000 Personen (18 Jahre und älter) im Rahmen eines CATI befragt. Es gab 2 Befragungsphasen (Jan./Feb. 2011 & Sept./Okt. 2011). So ist anzunehmen, dass es pro Land und Phase 1.000 Befragte gab. Wie sie in obiger Abbildung sehen können, wurden selbst die Fallzahlen für die Zellen kommuniziert. Ich finde das erfreulich und erstaunlich. In vielen anderen Fällen muss man an dieser Stelle spekulieren.

Die Ergebnisse sind schon ein recht starker Indikator dafür, dass die Nutzung von Desktop-Coputern und Notebooks in den kommenden Jahren zurückgehen wird. Viele Funktionen – wie E-Mails Schreiben, Nutzung von Social Media-Plattformen, online Einkäufe, Radiohören oder Fernsehen werden durch Smartphones, Tablets oder andere Geräte substituiert werden.

Das Ergebnis an sich ist nicht weiter erstaunlich. Erfreulich ist allerdings, dass es durch die Studie von Google einen emprischen Beleg gibt. Die vollständigen Ergebnisse der Studie sind bei The Verge zu finden.

Google+ Nutzerzahlen für Deutschland

Mit plusdemographics.com steht eine neue Quelle hinsichtlich Zahl und Demographie der Deutschen Google+ Nutzerschaft zur Verfügung. Es sind jetzt – im Januar 2012 – knapp 2 Millionen Accounts, die gemessen wurden.

Die Zahl an sich wird dabei sicher noch mit Fehlern behaftet sein, aber schon relativ nahe an die tatsächliche Zahl der Accounts bzw. Nutzer heranreichen. Deshalb zunächst zur Methode. plusdemographics.com hat etwa 45 Millionen öffentliche Accounts gecrawlt und auf diesem Web die Informationen gewonnen. Hier die Methodenbeschreibung:

We have been tracking public profiles on Google+ since even before its public launch in summer of 2011. With a sense of modesty, we’ve become somewhat of an unofficial authority on this social network.

In January 2012, we crawled and indexed just over 45 million public Google+ profiles (45,015,599 to be exact). This dataset forms the basis of the report you’ve just read.

A statistically relevant number of users had provided data, such as Gender, Location and Relationship Status, in their public profiles. We then used these data to extrapolate to the full Google+ population. One of the more difficult challenges we faced was the fact that the data in these fields were „free form“ and unstructured. We were able to normalize it for most of the fields to a degree of accuracy with which we are comfortable.

Age Range, while not a specific field found in profiles, was determined across the Google+ population by assuming that users had begun college at the age of 18. By working backward, or forward as it were, we calculated the user’s current age based on the start of their freshman year.

Wichtig: Durch Carwling werden Account-Zahlen gemessen, diese werden mit der Zahl der aktiven Nutzer in Relation gesetzt. Dem liegt die Annahme zugrunde, dass beide Strukturen – also Accounts und aktive Nutzer – hinsichtlich der interessierenden Parameter gleich verteilt sind. Wenn dem so ist, können Aussagen hinsichtlich Nutzerzahl und Demographika getroffen werden.

Beachten sollte man den Satz hinsichtlich der statistisch relevanten Zahl von Nutzern. In nicht allen 45 Millionen Accounts sind die in die Auswertung eingehenden Variablen ausgefüllt. Einzig das Geschlecht ist ein Wert der auszufüllen ist (Drop-down) und als Default-Wert öffentlich gezeigt wird. Dabei können sich die Nutzer allerdings auch auf den Wert „Sonstiges“ zurückziehen, was ein Anteil von unter 5 Prozent macht. Wir dürfen also beruhigt davon ausgehen, dass drei Viertel der Nutzerschaft männlich und ein Viertel weiblich ist.

Geschlechterverteilung deutscher Google+ Nutzer (Angabe "Sonstige" möglich)

Hinsichtlich der weiteren Variablen wird es schwierig. Unter Verwendung der Crawling-Methode können lediglich die von den Nutzern als öffentlich eingestuften Informationen in die Auswertung eingehen. Viele der Informationen sind per Default auf „öffentlich“ eingestellt, die Nutzer müssen diese allerdings nicht ausfüllen. Wenn weitere Information eingetragen werden, wie beispielsweise „ich suche“, dann können diese einen anderen Status (z.B. „Kreise“) bekommen und sie gehen nicht in die Auswertung ein. Dennoch dürften die Ergebnisse hinsichtlich des Beziehungsstatus recht valide sein: 35 Prozent Single, 30 Prozent verheiratet.

Noch schwieriger wird es, wenn es Freitextfelder gibt, die auszufüllen sind. Bei den Wohnorten werden relativ wenige Fehler auftreten, bei Arbeitgebern schon eher (z.B. Bundeswehr, Army, Luftwaffe).

Wir sollten an dieser Stelle damit zufrieden sein, dass wir einen einigermaßen brauchbaren Wert für die Nutzerzahlen von Google+ bekommen und wissen, welche Geschlechterverteilung vorliegt.